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Virtualisierung mit QEMU

(quelloffen, Version 4.2 unter Linux Mint 20.2)

QEMU liefert eine Abstraktionsschicht für den Einsatz von Betriebssystemen in virtuellen Maschinen. Es ist nicht in Linux Mint vorinstalliert, kann aber über das Terminal installiert werden. Um QEMU nutzen zu können, empfiehlt sich die Installation (mindestens) folgender Pakete:

sudo apt-get install qemu qemu-kvm

Installation per apturl symbol: question

Nach der Installation sollte man als erstes die gewünschte Systemarchitektur festlegen. Für 64-Bit-Systeme beispielsweise mit folgendem Befehl:

sudo ln -s /usr/bin/qemu-system-x86_64 /usr/bin/qemu

QEMU wird üblicherweise über das Terminal gesteuert. Es existieren aber auch grafische Oberflächen wie Virt-Manager oder AQEMU,

Virtual Machine Manager

(quelloffen, Version 2.2.1 unter Linux Mint 20.2) symbol: image

Virtual Machine Manager (virt-manager) ist eine grafische Oberfläche für QEMU. Dazu muss folgendes Paket installiert werden:

sudo apt-get install virt-manager

Installation per apturl symbol: question

Anschließend steht das Programm unter ► Systemverwaltung ► Virtuelle Maschinenverwaltung zur Verfügung.

Vor dem Start muss man der Gruppe libvirt beitreten.

sudo usermod -aG libvirt BENUTZERNAME

Der Platzhalter BENUTZERNAME ist durch den eigenen Benutzernamen zu ersetzen.

AQEMU

(quelloffen, Version 0.9.2 unter Linux Mint 20.2) symbol: image

AQEMU ist eine auf Qt basierende grafische Oberfläche für QEMU. Dazu muss folgendes Paket installiert werden:

sudo apt-get install aqemu

Installation per apturl symbol: question

Anschließend steht das Programm unter ► Systemverwaltung ► AQEMU zur Verfügung.

Das Programm ist noch relativ unausgereift. Allerdings ist die Version aus den Paketquellen auch nicht besonders aktuell.