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Editoren für das Terminal

Für bestimmte Aufgaben bevorzugen manche Leute Texteditoren, die im Terminal laufen. Unter Umständen ist man darauf sogar angewiesen, beispielsweise wenn keine grafische Umgebung vorhanden ist, wie bei vielen Server-Systemen, oder wenn die grafische Umgebung beispielsweise aufgrund eines Fehlers vorübergehend nicht verfügbar ist. Dann können mit Terminal-Editoren gegebenenfalls entsprechende Konfigurationsdateien geändert und so Fehler wieder behoben werden. Die Bedienung dieser Kategorie von Editoren erfolgt in der Regel über Tastenkombinationen und nicht über Menüoptionen wie bei grafischen Editoren. Dies sowie unterschiedliche Betriebsmodi führen dazu, dass diese Editoren weniger intuitiv zu bedienen sind als grafische Editoren und somit mehr Einarbeitungszeit benötigen.

ed

(quelloffen, Version 1.10 unter Linux Mint 19) symbol: image

Der zeilenorientierte Editor ed ist in Linux Mint vorinstalliert. Ansonsten kann er über folgendes Paket nachinstalliert werden:

sudo apt-get install ed

Installation per apturl symbol: question

Anschließend kann das Programm mit dem Befehl ed gestartet werden.

Nano

(quelloffen, Version 2.9.3 unter Linux Mint 19) symbol: image

Der Editor Nano ist in Linux Mint vorinstalliert. Ansonsten kann er über folgendes Paket nachinstalliert werden:

sudo apt-get install nano

Installation per apturl symbol: question

Anschließend kann das Programm mit dem Befehl nano gestartet werden.

Für diesen Editor existiert keine grafische Oberfläche. Die Oberfläche ist in deutscher Sprache.

Vim

(quelloffen, Version 8.0 unter Linux Mint 19) symbol: image

Der Editor Vim ist in Linux Mint vorinstalliert, lediglich die grafische Oberfläche muss bei Bedarf mit folgendem Befehl nachinstalliert werden:

sudo apt-get install vim-gtk3

Installation per apturl symbol: question

Der Editor kann im Terminal mit dem Befehl vim gestartet werden. Es existiert aber auch eine grafische Oberfläche, die unter ► Zubehör ► GVim zur Verfügung steht. Die Oberfläche ist in beiden Fällen in deutscher Sprache.

Mit dem Befehl ex kann Vim im ex-Modus gestartet werden.

Neovim

(quelloffen, Version 8.0 unter Linux Mint 19) symbol: image

Der Editor Neovim baut auf Vim auf und ist in Linux Mint nicht vorinstalliert, kann aber mit folgendem Befehl nachinstalliert werden:

sudo apt-get install neovim neovim-qt

Installation per apturl symbol: question

Der Editor kann im Terminal mit dem Befehl nvim gestartet werden. Es existiert aber auch eine grafische Oberfläche, die unter ► Zubehör ► Neovim-Qt zur Verfügung steht. Die Oberfläche ist in beiden Fällen in deutscher Sprache.

Emacs

(quelloffen, Version 26.3 unter Linux Mint 20) symbol: image

Der Editor Emacs ist in Linux Mint nicht vorinstalliert, kann aber mit folgendem Befehl nachinstalliert werden:

sudo apt-get install emacs

Installation per apturl symbol: question

Der Editor kann im Terminal mit dem Befehl emacs -nw gestartet werden. Es existiert aber auch eine grafische Oberfläche, die unter ► Entwicklung ► Emacs (GUI) zur Verfügung steht. Die Oberfläche ist in beiden Fällen in englischer Sprache.

Joe’s Own Editor

(quelloffen, Version 4.6 unter Linux Mint 20) symbol: image

Joe’s Own Editor (JOE) ist ein Hybrid aus grafischer und textbasierter Oberfläche. Das heißt, er lässt sich wie ein Terminal-Editor bedienen, es stehen aber eine Reihe von Werkzeugen über Menü-Optionen zur Verfügung. Mit ihm lassen sich die Editoren Emacs, Nano, Pico und WordStar emulieren. Der Editor kann aus den Paketquellen nachinstalliert werden:

sudo apt-get install joe

Installation per apturl symbol: question

Nach der Installation kann das Programm über ► Entwicklung ► Joe's Own Editor gestartet werden.