decocode decocode deco    

VLC Media Player #

(Open Source, Version 2.2.2 unter Linux Mint 18) symbol: image

Logo: VLC media playerDer VLC Media Player spielt Audio- und Videodateien ab. Er ist in Linux Mint vorinstalliert, kann im Zweifelsfall aber auch über das Terminal installiert werden:

sudo apt-get install vlc

Installation per apturl symbol: question

Nach der Installation ist er unter ✸ Menu ► Alle Anwendungen ► Multimedia ► VLC Media Player zu finden.

Die Wiedergabeliste kann über Ansicht ► Angedockte Wiedergabeliste von der Player-Oberfläche getrennt werden.

Die Schaltflächen der Oberfläche lassen sich über Werkzeuge ► Oberfläche anpassen… bearbeiten.

Videostreams herunterladen #

Um ein Video, das im Internet nur als Videostream vorliegt, mit VLC als Datei herunterzuladen, geht man folgendermaßen vor. Im Quelltext der Website (in Firefox per Strg+U) sucht man zunächst nach der Adresse des Streams. Diese beginnt häufig mit rtmp:// oder mms://, gelegentlich auch mit http://. Häufig werden Streams für unterschiedliche Bandbreiten und Videoformate angeboten, aus denen man den gewünschten auswählt. Für folgende Plattformen können die Adressen mit Hilfe von Suchstrings im Quelltext ausfindig gemacht werden:

ARD Mediathek: rtmp oder mms
arte +7: rtmp
ZDF Mediathek: In der HTML-Ansicht kann man einfach die Adresse aus dem jeweiligen Link kopieren (endet mit .asx bzw. .mov)

Diese Adresse gibt man dann im VLC-Player unter Medien ► Konvertieren/Speichern… ► Netzwerk ein. In der Dropdown-Liste wählt man dann noch das passende Protokoll (wenn nicht schon automatisch erfolgt) und klickt dann auf Konvertieren/Speichern. Im folgenden Dialog wählt man nun noch Ausgabedatei (z. B. Desktop/meinvideo.ogv) und -format (z. B. ›Video - Theora + Vorbis (OGG)‹) und klickt schließlich auf Start. In der Regel dauert das Herunterladen und Konvertieren ebenso lange wie das Abspielen des Videos, weshalb man sich nun etwas gedulden muss.

Eine andere Möglichkeit, Streams herunterzuladen, bietet das Programm MediathekView.

DVB-T-Streams aufzeichnen #

Mit VLC lassen sich auch Videostreams aufzeichen. Wenn man beispielsweise eine Fernsehsendung, die man über DVB-T empfängt, aufnehmen möchte, kann man die Aufnahme über einen Terminalbefehl starten. Für diesen Befehl benötigt man die Angaben dvb-frequency, program und dvb-bandwidth, die man für den entsprechenden Kanal aus der channels.conf entnehmen kann. Die Frequenz ist dort der erste Wert nach dem Namen des Kanals, die Programmnummer ist der letzte Wert in der Zeile des gewünschten Kanals.

Für Berlin lässt sich der Befehl über folgendes Tool bestimmen:

Kanal
Aufnahmedauer
Minuten
Dateiname
.mpg

Befehlszeile:
cvlc dvb-t:// :dvb-frequency=778000000 :program=16427 :dvb-bandwidth=8 :run-time=600 --sout ~/Arbeitsfläche/video.mpg --sout-display vlc://quit

Bei einer Aufnahme muss man mit ca. 200 - 250 MB pro 10 Minuten Film rechnen.